Mitte 14. – Anfang 15. Jahrhundert
Wir kennen weder ein Geburts- noch ein Sterbedatum dieses
Malers und Leiters einer mittelalterlichen Malerwerkstätte.
Wahrscheinlich war er auch Architekt und Baumeister mit Gehilfen. Nur
durch das ausgeprägte Selbstbewusstsein Aquilas, der jedes uns bekannte
Werk signierte, können wir ihn sowohl zeitlich als auch räumlich
zuordnen. Im Mittelalter fertigten Künstler Fresken, Bilder und Statuen
für Kirchen in der Funktion eines Vermittlers der göttlichen Wahrheit
an, und sie selbst blieben im Hintergrund. Aquila war im steirisch
– slowenisch - ungarischen Grenzgebiet tätig.
Steiermark:
Bad Radkersburg: Hauptplatz 30, im Keller der ehemaligen
Pistorkaserne älteste profane Fresken Österreichs,
Stadtpfarrkirche Johannes der Täufer:
Fragment eines Freskos an der Außenwand der Kirche.
Fürstenfeld: Ehemalige Klosterkirche der Augustiner – Eremiten
Slowenien:
Martjanci: Pfarrkirche hl. Martin, wurde im 14. Jahrhundert von
der Werkstatt Aquilas ausgemalt.
Turnisce: Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt – Fresken in der ganzen
Kirche.
Ungarn:
Velemér: Pfarrkirche der Heiligen Dreifaltigkeit
Von seinem Schaffen zeugen signierte Fresken in Häusern und
Kirchen in der Steiermark, Slowenien und Ungarn.
Eine genauere Beschreibung finden Sie in der Festschrift "700 Jahre Stadt Bad
Radkersburg",
die Sie online bestellen können.
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